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Herkunftsland
Italien
Region
Abruzzen
Anbaumethode
biodynamische Kreislaufwirtschaft | kein synthetischer Pflanzenschutz
Kellerarbeit
spontane Gärung | Ausbau in Amphore & Edelstahltank | keine Anreicherung
Rebfläche
4,0 Hektar
Besonderheiten
ganzheitliche Farm mit Wein-, Getreide-, Frucht- und Viehwirtschaft | kleines Bed & Breakfast

Artikel des Produzenten Francesco Cirelli

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Francesco Cirelli ist sprichwörtlich ein wahrer Tausendsassa. 4 ha Weinhänge, 4 ha Feigenplantage, 1 ha Olivenhaine und 13 ha Getreidefelder, dazu noch Ziegen- und Gänsezucht. Und weil das alles noch nicht genug ist, betreibt Francesco ganz nebenbei noch eine kleine Herberge mit Bewirtung. Schon in der Kindheit war für Francesco das Landleben die Zuflucht vor dem städtischen Trubel und ein Ort der Ruhe und des Wohlbefindens. Seit 2003 wurde aus diesen Kindheitserinnerungen der Ort seines Schaffens und Mittelpunkt seines Lebens.

Zusammen mit seiner Familie und insbesondere seiner Frau Michaela bewirtschaftet er nun unweit der mediterranen Küste an den Ausläufern der Abruzzen seine Farm. Umgeben von Naturparks und mit der Liebe zur Natur aufgewachsen, gab es für Francesco eigentlich nur eine Möglichkeit der Bewirtschaftung. Biodynamie in allen Bereichen und als ganzheitliches Konzept in der Farm. Er achtet den Rhythmus und die Zyklen der Natur genauso wie die Notwendigkeit der Ruhe und Regeneration des Bodens und der Pflanzen. Die ganze Farm ist als Kreislaufwirtschaft konzipiert. Das Futter für die Tiere wächst in den Weingärten und Obstplantagen und zeitgleich sorgen diese für eine natürliche Düngung der Anlagen. So bleiben die Weingärten stets fruchtbar und gesund, auf den Einsatz sämtlicher chemischer Hilfsmittel kann verzichtet werden. In den hügeligen Weingärten wachsen dabei ausschließlich die einheimischen Sorten Montepulciano, Malvasi, Pecorino und Trebbiano. Auf den Kalk-, Ton- und Sandböden finden die Reben ideale Bedingungen für gehaltvolle und mineralische Weine.

In der Kellerarbeit hat Francesco sich voll und ganz auf die alten Traditionen besonnen. So nutzt er für die Reifung seiner Weine riesige, 800-Liter-Terracotta-Amphoren, die während der Gärung und Reife eine minimale Oxidation ermöglichen. Zuvor werden die Trauben von Hand geerntet, ausgelesen und schonend angepresst. Die Weißweine werden nur über Nacht auf der Maische gelagert, beim Roten bleiben sie für 15 Tage zur Mazeration auf den Beerenhäuten, bevor es in die Amphoren geht. Vergoren wird natürlich spontan und mithilfe der Wildhefen. Für die etwas leichteren Einstiegsweine findet der Ausbau im Edelstahl- oder Betontank statt. Am Ende wird in manchen Jahren der fertige Wein grob filtriert und dann aber stets ungeschönt abgefüllt. Das Ergebnis sind tolle Weine mit ausgeprägter Mineralität, ansprechender Würze und hier und da einem deutlichen Gerbstoffgrip.

Bilder:
© Flaschenbilder: Weinkombinat Hugel - Jens Hugel
© Bilder vom Weingut: Francesco Cirelli