Cooperativa Valdibella

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Herkunftsland
Italien
Region
Sizilien
Anbaumethode
Handarbeit im Weinberg |biologisch zertifizierter Weinbau
Kellerarbeit
minimalinvasiver Ausbau | Ausbau im Holzfass & Edelstahltank | minimale Schwefelzugabe
Rebfläche
38 Hektar
Besonderheiten
keine Anreicherung | Förderung der Biodiversität | AddioPizzo-Mitglied (Kampf gegen Schutzgelderpressung der Mafia)

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Valdibella wurde 1998 als Agrar-Kooperative im landwirtschaftlich geprägten Hinterland von Palermo gegründet. Auf dem Grund der Kooperative befand sich bereits seit dem 17. Jahrhundert eine Jesuitengemeinde, welche das landwirtschaftliche Zentrum der Gemeinde Camporeale bildete. Die Region ist strukturschwach und den Gründungsmitgliedern war klar, dass sie nur gemeinsam erfolgreich sein werden. Ebenso stand fest, dass man sich auch sozial engagieren wollte. Mit dem Jonathan-Projekt, in Zusammenarbeit mit einer salesianischen Gemeinde, tat man dies auch. Das Ziel ist es, Jugendlichen aus prekären Verhältnissen einen Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt zu geben. Dies ist von besonderer Relevanz, da die sizilianische Mafia Cosa Nostra noch immer ein Machtfaktor in der Region ist und die soziale Schwäche im Hinterland Palermos für sich zu nutzen weiß. Seit der Gründung ist Valdibella Mitglied der Antimafia-Bewegung Addiopizzo (addio – Auf Wiedersehen, pizzo – Schutzgeld), kümmert sich um Kinder von Mafia-Opfern und bewirtschaftet beschlagnahmtes, ehemaliges Mafia-Land.

Doch der Nachhaltigkeitsgedanke der Kooperative hört nicht beim sozialen Engagement auf. Beim Anbau verschiedenster landwirtschaftlicher Produkte wird auf Biodiversität Wert gelegt. Wilde Wiesen, Weiher und kleine Wälder finden sich zwischen den Feldern, Weinbergen und Olivenhainen von Valdibella. Ökologischer Landbau ist hier eine Selbstverständlichkeit. Die Maxime ist folgende: Die Lebensmittel kommen aus dem Boden. Will man gesunde Lebensmittel haben, muss der Boden gesund sein.

Bildnachweise:
© Valdibella
© Valeria Monti
© Weinkombinat Hugel