Grüner Veltliner
Österreichs wichtigste Weißweinsorte – frisch, würzig und mit dem typischen „Pfefferl“.
Grüner Veltliner ist die wichtigste und am weitesten verbreitete Weißweinsorte Österreichs und gilt im Ausland als österreichische Nationalsorte. Die edle Rebsorte stammt aus Niederösterreich und gedeiht besonders gut im Weinviertel, in der Wachau, im Kamptal, im Kremstal und am Wagram. Mit rund 14.400 Hektar belegt sie etwa ein Drittel der österreichischen Rebfläche und ist damit klar führend unter den Weißweinsorten.
Entstanden ist der Grüne Veltliner aus einer natürlichen Kreuzung von Traminer und einer alten Lokalsorte, die nach ihrem Fundort St. Georgen benannt wurde. Mit dem Roten oder dem Frühroten Veltliner ist er trotz des Namens nicht näher verwandt. Historisch wurde er auch als Weißgipfler oder Grüner Muskateller bezeichnet, obwohl er keinen Muskatton aufweist. Der heutige Name setzte sich erst im 19. und frühen 20. Jahrhundert durch.
Grüner Veltliner bevorzugt mittelschwere bis leichte Böden, die nicht zu trocken sind, vor allem Löss. Die Rebe ist ertragreich und braucht für hohe Qualitäten eine gezielte Ertragsregulierung. Sie reift mittelspät und ist anfällig für Echten und Falschen Mehltau. Die Weine bestechen durch Frische, ein intensives Bouquet und das typische „Pfefferl“, eine feine Würze, die an weißen Pfeffer erinnert. Dazu kommen Aromen von Zitrus, Grapefruit, Pfirsich und Quitte. Ein guter Grüner Veltliner ist lagerfähig und überzeugt auch nach Jahren noch mit Frische.
Außerhalb Österreichs gibt es kleinere Bestände in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Südtirol und Neuseeland. Bei mir findest du coole Veltliner aus Österreich und Tschechien.