Weingut Seckinger

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Herkunftsland
Deutschland
Region
Mittelhaardt | Pfalz
Anbaumethode
Handarbeit im Weinberg | seit 2018 BIO-zertifiziert
Kellerarbeit
keine Enzyme & Reinzuchthefen | langes Hefelager | naturbelassene Weine
Rebfläche
14 Hektar
Besonderheiten
beste Lagen in Deidesheim, Ruppertsberg und Königsbach | teilweise wurzelechte alte Reben | Rekultivierung alter Lagen

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Jahrgang
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Herkunftsland
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bio, vegan, etc.
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Es ist schon erstaunlich was der Familienbetrieb Seckinger um die Brüder Philipp (Jahrgang 1988), Jonas (Jahrgang 1991) und Lukas (Jahrgang 1993) seit 2012 in Niederkirchen geschaffen haben. Das Weingut Seckinger ist aktuell das jüngste Weingut im schönen pfälzer Örtchen nahe des Mittelhaardt-Gebirges. Jonas und Philipp sind beides Geisenheim-Absolventen und damit studierte Oenologen, Lukas studiert in Mainz Lehramt. Tatkräftig werden die drei von ihren Eltern unterstützt. Mit dem Jahrgang 2018 ist das Weingut Seckinger auch bio-zertifiziert. Dies ist nicht nur ein Marketing-Gimmick sondern zieht sich durch die gesamte Weinbergsarbeit bis hin zur Weinbereitung. Seit 2018 folgt auch der nächste Schritt, denn das Weingut stellt auf Biodynamie um. Schonender, nachhaltiger Umgang mit dem Weinberg und seinen Ressourcen sind wichtig und prägen den Charakter der Weine von der Basis bis zu den Lagenweinen. Neben dem Aspekt des ökologischen Landbaus ist es dem Weingut Seckinger auch ein Anliegen alte Weinbergslagen des Mittelhaardt zu rekultivieren - beispielhaft ist hier die Deidesheimer Petershöhle zu nennen. Neben dieser finden sich noch weitere Lagen in Deidesheim (Kieselberg, Langenmorgen, Leinhöhle, Mäushöhle und Paradiesgarten) sowie in Königsbach der Ölberg und der Reiterpfad, Nussbien sowie Linsenbusch in Ruppertsberg. Dabei werden die Lagen in Deidesheim und Ruppertsberg von verschiedenen Sandsteinarten geprägt, zu denen kleinere Flächen mit Löss und Geröll kommt. In Königsbach finden sich vor allem kalkhaltige Böden, die ihre einzigartige Struktur im Wein widerspiegeln.

Im Weinkeller arbeiten Lukas und Jonas Seckinger ohne technische Hilfsmittel. Alle Weine werden von Beginn an mit weinbergseigenen Hefen spontan vergoren. Niedrige Erträge im Weinberg und lange Voll-Hefe-Lager, Maischestandzeiten und Ausbau im Holzfass (teilweise schon ab den Basisqualitäten) sorgt für naturbelassene, technisch einwandfreie Weine mit Lagencharakter. Wenn filtriert wird, dann nur sanft mit Papierschichtfilter. Außer minimale Mengen an Schwefel (wenn überhaupt) kommt am Ende der Produktion nichts hinzu und es wird nichts weggenommen. Schon die ersten Jahrgänge des Weinguts haben beeindruckende Auszeichnungen erhalten (zu nennen sind hier drei Trauben im Gaul & Millaut Weinguide Deutschland 2019) und es werden weitere folgen - da bin ich mir sicher!


Bilder:
© Weingut Seckinger
© Jens Hugel