Graci

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Herkunftsland
Italien
Region
Sizilien - Ätna
Anbaumethode
Handarbeit im Weinberg | keine synthetischen Dünger, Fungizide, Herbizide & Pestizide
Kellerarbeit
keine Enzyme & Reinzuchthefen | langer Ausbau im Zementtank und großen Holzfass | keine Anreicherung
Rebfläche
25 Hektar
Besonderheiten
vulkanische Böden | zusammenhängende Contrada genannte Parzellen mit eigenem Charakter
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Rebsorte
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An der Nordflanke des Ätna, genauer in Passopisciaro, finden sich die Rebanlagen von Alberto Graci. Besonderheiten gibt es viele zu nennen. Zuerst wären da die sogenannten Contrade: Eine Contrada ist eine zusammenhängende Rebfläche, ähnlich einer Einzellage. Wenn Alberto Graci keinen familiären Background in Sizilien gehabt hätte, wäre er an die zusammenhängenden Lagen nicht gekommen, die sein Weingut so speziell machen. So besitzt er nun über 30 Hektar Land in den Contrada FEUDO DI MEZZO, MUGANAZZI, SANTO SPIRITO, BARBABECCHI und ARCURÌA, die neben Reben auch mit Kräutern, Apfel- und Kastanienbäumen bestückt sind. Seine Nachbarn halten jeweils nur kleine Segmente der Einzellagen, was es für sie schwer macht in ausreichender Menge den Lagencharakter einzufangen. Neben verschiedenen Bodenformationen sind hier vor allem die Höhenlagen ein entscheidender Faktor - da sich seine Lagen auf einer beeindruckenden Höhe von 600 bis hin zu 1100 Metern über dem Meeresspiegel befinden. Eine weitere Besonderheit sind die autochthonen Reben, die er in den Contrade ohne synthetischen Pflanzenschutz und Dünger pflegt. Neben den roten Rebsorten Nerello Mascalese und Nerello Cappuccio finden sich noch die beiden weißen Rebsorten Carricante und Catarrato im Rebspiegel von Alberto Graci.

In der Contrada ARCURÌA bewegen wir uns auf einem Niveau von 600-700 Metern über dem Meeresspiegel. Die Lage gleicht einem natürlichen Amphitheater und ist den trockenen Winden des Nordens ausgesetzt, was den Pilzdruck minimiert und auch in feuchteren Jahren eine perfekte Reife zulässt. Die Pflanzdichte liegt hier bei 6000 Stück je Hektar , die Reberziehung ist im Spalier. eine kleine Ausnahme bilden freistehende Reben mit einer Dichte von 10.000 Stock je Hektar. Hier steht die Majorität der Reben von Graci, denn es sind 20 Hektar unter Reben (ca. ⅓ der gesamten Contrada). Die Weinberge wurden zwischen den 1950er und 2000er Jahren bestockt.

Der Anteil der Contrada FEUDO DI MEZZO ist mit 1,5 Hektar verhältnismäßig klein. Die Reben sind hier auf "niedrigen" 600 Metern Höhe und die Lage befindet sich westlich von ARCURÌA. Berebt wurde die Fläche in den 1940ern mit Nerello Mascalese und Nerello Cappucio. Die hier gelesenen Trauben sind extraktreich und geben den Weinen gehörig Power.

In der Contrada SANTO SPIRITO hat Alberto 0,9 Hektar Carricante stehen. Die Lage befindet sich direkt südlich von ARCURÌA und ist mit der Bestockung 2019 die jüngste des Weingutes.

Wenn wir weiter gen Süden vordringen finden wir auf einer Höhe von über 1000 Metern die Contrada BARBABECCHI. Hier finden sich auf 2 Hektar Nerello Mascalese Reben, die im frühen 20. Jahrhundert gesetzt wurden. Wegen der hohen Lage werden die Trauben erst im November bei voller Reife gelesen.

Während im Weinberg handwerklich und unter hohem Arbeitszeit-Einsatz die Trauben auf dem Weg zur perfekten Reife begleitet werden, ist im Weinkeller weniger mehr. Alberto Graci bannt echte Terroirweine in die Flasche. Spontane Gärung, das Weglassen von diversen Kellerreimittelchen und ein minimaler Schwefeleinsatz vor der Füllung sind neben der Verwendung von Betontanks, Großen Holzfässern und Fudern das A und O.. Somit schafft er es klare, brillante und nicht überextrahierte Weine zu erzeugen, die mit ihrer Frische und Eleganz jeden Weinkenner überzeugen - nicht umsonst finden sich seine Weine in den Karten der Spitzengastronomie weltweit wieder.

Bilder:
© Az. Agr. Graci